Unsere Lackierabteilung

Das Herzstück unserer Lackierabteilung ist die Lackierkabine. In dieser werden Fahrzeuge und Teile mit Farbe versehen. Doch bis es soweit ist, sind viele Arbeitsschritte im Vorfeld zu erledigen.

Wir sprechen hier von der Lack-Vorbereitung:

Das Fahrzeug wird mit Folien abgedeckt und nicht zu lackierende Flächen abgeklebt.

Die zu lackierenden Flächen müssen mit verschiedenen Schleifmaterialien geschliffen werden, nach Bedarf gespachtelt werden, bis die ursprüngliche Form wiederhergestellt ist. Der Spachtel muß in dünnen Schichten aufgetragen werden, um Beifallerscheinungen vorzubeugen.

Wenn der Spachtel durchgetrocknet und geschliffen ist bzw. nicht gespachtelte Flächen durchgeschliffen sind, wird eine Füllerschicht aufgetragen. Auch diese muß wieder trocknen, bevor die Fläche wieder geschliffen wird.

Beim Schleifen läuft parallel immer eine Absaugeinrichtung mit, um den Schleifstaub aufzufangen.

Nun wird das Fahrzeug neu „eingekleidet“. Das heißt, die verschmutzte Abdeckfolie wird durch eine neue ersetzt, und das Fahrzeug wird frisch abgeklebt.

Nun ist das Fahrzeug bereit für die eigentliche Lackierung:

Im Vorfeld wird von der Auftragsannahme der Farbcode des Fahrzeugs ermittelt. Oder es wird mit einem Farbtonmessgerät die Farbe am Fahrzeug ausgelesen. Der Lackierer mischt sich die Farben mit Hilfe einer Computer-Waage. Es gibt zigtausende Fahrzeug-Farbtöne, die alle im Computersystem enthalten sind.

 
In der Mischbank im Farblager stehen 71 Farbgebinde, aus denen alle Autolacke gemischt werden. 7 – 12 Farbtöne in genauesten Mengenverhältnissen ergeben jeweils einen Farbton.

Der Lackierer reinigt sämtliche zu lackierende Flächen gründlich, bevor er lackiert.

Jetzt wird die vorher angemischte umweltfreundliche Wasserbasisfarbe aufgetragen. Dazu muß in der  Lackierkabine  eine Raumtemperatur von 22 – 24°C herrschen. Außerdem muß ständig Frischluft in dieser Temperatur in die Kabine geblasen werden und natürlich gleichzeitig abgesaugt werden, um den Farbnebel zu minimieren. Das sind 27.000 m³ Luftaustausch in der Stunde. Die Außentemperatur bestimmt dabei das Heizvolumen.

Wenn die Basisfarbe getrocknet ist (Fläche sieht jetzt matt aus), kann der Klarlack aufgetragen werden. Erst durch den Klarlack entsteht Glanz und Versiegelung.

Nach Beendigung der Lackierarbeit wird das Fahrzeug mit den Querverschiebungsrollen in den Trockner geschoben. Dort werden 60°C Objekttemperatur benötigt – das sind 70°C Raumtemperatur, um den Lack innerhalb von ca. 30 Minuten einzubrennen.

So kommt es, daß wir innerhalb eines Jahres ca. 35.000 Liter Heizöl und zusätzlich ca. 75.000 kWh Strom verbrauchen.

Nach dem Trocknungsprozeß wird das Fahrzeug in den Finish-Bereich gefahren und weiterbearbeitet:

Das Auto wird von sämtlichen Abdeckfolien, Klebebändern, Papier u.a. befreit. Die lackierten Flächen werden auf Fehlerfreiheit kontrolliert und nach Bedarf kleinste Staubeinschlüsse entfernt. Das gesamte Fahrzeug wird gereinigt und kann nun wieder komplettiert werden oder ausgeliefert.



 

 

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